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Sony XS-W104GS | Passiver leistungsstarker Subwoofer mit 1500 W Maximalleistung, 25 cm (10″), Konusmembran aus Papier mit Polypropylenkappe, schwarz
$ 41.76
Author : Katie Nygard
…aber er gibt so ziemlich jeder halbwegs ernst gemeinten Auto-Audioanlage eben den entscheidenden Unterschied. Ja, in den heutzutage fertig eingebauten Dingern ist selten Platz für einen Subwoofer (außer man schaut bei den ganz hochpreisigen Exemplaren mit entsprechender HiFi-Ausstattung) und betrachtet man sich die Konstruktion der vorinstallierten Systeme muss man oft einsehen, dass ein einfaches Anklemmen eines zusätzlichen Lautsprechers gar nicht vorgesehen ist. Das treibt mich bei unserem aktuellen Familienfahrzeug (Arteon SB) schon dezent auf die Palme, aber da seit Spätherbst sowieso ein oller 3er-Golf-Cabrio in der Garage auf seine Wiederbelebung lauert und die Audio-Übrigbleibsel meines alten normalen 3er-Golfs ebenfalls auf einen Neueinsatz warten, sollte das theoretisch gelöst sein.Wie nicht anders zu erwarten, passt aber nicht alles, denn der dicke Subwoofer aus dem Hause „Blaupunkt Velocity“ funktioniert zwar immer noch „Bombe“, aber passt eben nicht zu den etwas kleineren Kofferraum-Ausmaßen der Cabrio-Variante. Erst recht dann, wenn noch die Endstufe (ebenfalls irgendwas gefühlt Antikes aus dem Hause „Pyle“) Platz finden muss. Da auf einen Subwoofer aber nicht verzichtet werden soll, muss eine Alternative her und diese habe ich sehr wahrscheinlich mit dem XS-W104GS gefunden. Fairerweise sei aber gesagt, dass ich das Ding bisher nur vergleichsweise kurz anklemmen konnte, da die Witterungsbedingungen (manchmal Frost, manchmal Regen von oben, dann aktuell dezent Wasser von unten…) alles andere als ideal zu Auto-Audio-Basteleien sind. Sollte ich nach Ende des Jahres noch Zugriff auf die Änderungsfunktion der VINE-Rezensionen haben (da tut sich ja gerade einiges), passe ich das aber wahrscheinlich beizeiten noch an.?Konstruktion: Sony hat sich immer als sichere Bank erwiesen (mein Radio ist noch ein „xPlod“, dazu sind die normalen Lautsprecher in den Fahrzeugtüren ebenfalls von Sony, aber etwas älteren Datums) und bestätigt mal wieder seinen guten Ruf. Ich habe mich zwar recht lange nicht mehr mit dieser Form individueller Lautsprecherkonfiguration beschäftigt, aber man nimmt das Ding (den Lautsprecher!) in die Hand, betrachtet es (und fühlt sich dabei wie Harrison Ford in „Jäger des verlorenen Schatzes“) und genießt die pragmatische Bauweise. Eine Membran aus Papier (! – und keine Angst, es ist kein dünnes Kopierpapier oder was einige Nasen da gleich wieder durch den Kopf gehen haben), Metall an den entscheidenden Stellen, eine Gummisicke als Abdichtung und eine Plastikkappe fpr die Membran. Das klingt nach „Brot und Butter“, ist es auch, aber es reicht vollkommen aus.?Anschluss: Der Subwoofer klebt bei mir natürlich am Verstärker, einfach an den passenden Slot anschließen und fertig. Einstellen kann man dann direkt an der Endstufe, wie man es eben gerne haben möchte.?Klang: Hierbei kann ich, wie gesagt, nur auf ein paar Minuten zurückblicken und musste eine etwas improvisierte „Schalung“ als Klangkammer nehmen. Aber: Er klingt passabel. Nicht ganz so mächtig wie der alte Blaupunkt, trotzdem für seine vergleichsweise zierliche Größe kann der XS-W104GS ausreichend Druck aufbauen und liefert einen brauchbaren Kickbass ab. Tiefen schnurrt er durch, belästigt die Ohren nicht mit dem „Gewollt und nicht gekonnt“-Klang mancher ganz günstigen Exemplare und liegt damit Preis-Leistungs-technisch auf einem sehr, sehr ordentlichen Level.Für aktuell knapp 110 Euro erhält man eine sehr faire Basis für einen kompakten und dennoch wohlklingende Subwoofer u.a. für Fahrzeuge, in denen man eben keinen Platz für ausufernde „fette“ Konstruktionen hat. Für das Gehäuse ist dann vielleicht etwas individuelle Bastelei notwendig, aber wer diese Dinger hier kauft, weiß, worauf er sich diesbezüglich (dankenswerterweise) einlässt. Daher gibt es ein klares Lob mit einhergehender Empfehlung für den kleinen Sony-Subwoofer.



